Line Krom
lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Line Krom setzt sich mit den Arbeits- und Existenzbedingungen von Kunst- und Kulturschaffenden auseinander. Sie stellt aktuelle, ökonomische Strömungen (Flexibilisierung, Sparmaßnahmen, Prekarisierung) an traditionellen Materialien der Kunst nach: Ausgespartes, Reste und unhonorierte Tätigkeit stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit - so wird in abstrahierter Art und Weise sichtbar was sonst verborgen und unthematisiert bleibt: neu entstandene Freiflächen, autonome und widerständige Strukturen und die Ineffizienz von Sparmassnahmen.

Krom studierte Zeichnung an der University of the Arts London, und ,Art as Social Practise‘ an der Goethe Universität Frankfurt und der Universität der Künste Berlin. Sie erhielt Stipendien für das Center for Drawing London, das Center for Contemporary Art Kitakyushu und wurde mit dem Jerwood Drawing Prize ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt u. a. auf der L. A. Art Book Fair (2016), Bronx Art Space, NY (2013), CCA Kitakyushu, Japan (2010) und dem Jerwood Space London (2008). Seit 2014 hat Krom Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen u. a. an der Goethe Universität Frankfurt und der Hochschule Darmstadt.